Germany – Firefighting vehicles – Beladung für 6 Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug -HLF- 20 sowie 2 HLF 10
🇩🇪Stadt Göttingen·Germany
Full Description
Beschaffung der feuerwehrtechnischen Beladung für 6 Löschgruppenfahrzeug HLF 20. Im LV ist nicht immer die Produktneutralität gewahrt. Nachfolgend sind die objektiven und sachlichen Gründe für die Produktspezifitäten der einzelnen Produktbereiche des LV dargestellt. # 1 Schutzkleidung und Schutzgerät: • Es handelt es sich um PSA der Kat. III. Diese ist per se einweisungspflichtig (DGUV-Vorschrift 1). Identische Artikel haben sich bereits in der Praxis bewährt und sind im Wesentlichen auf den meisten mit noch langer Laufzeit bestehenden Fahrzeugen vorhanden. Es darf bei der Nutzung – gerade unter zeitkritischem Aspekt – zum Schutz von Leib und Leben beim Nutzenden zu keiner Verwechselung kommen. • Es handelt sich um eine mengenmäßige Erweiterung bewährter, bereits vorhandener und eingesetzter Artikel für die Neufahrzeuge. Die Zielsetzung ist hierbei ein Tausch der Ausrüstung – auch über den Altbestand – gegen bekannte Artikel bezüglich Einweisung und Funktionalität. Beispiel: Ein Reservefahrzeug wird eingesetzt und die Beladung kann untereinander getauscht werden, da sie identisch ist. • Die Ersatzbevorratung wird minimiert. Durch Vorgabe der Packmaße ist gewährleistet, dass beim Fahrzeugtausch das erforderliche Volumen/der erforderliche Platz zur Lagerung bereitsteht. # 2 Löschgerät: • Prüfgeräte sowie die Ersatzteilbevorratung sind vorhanden. Ein Wechsel würde mit einer Doppelung einhergehen. Gleichzeitig wird so ausgeschlossen, dass es, insbesondere in kritischen Situationen, zu Benutzer- und/oder Bedienfehlern kommt. • Das Personal der Werkstätten ist auf die Instandsetzung geschult. # 3 Schläuche, Armaturen und Zubehör: • Die Ersatzteilbevorratung kann hierdurch minimiert werden und es ist ein Tausch über die gesamte Fahrzeugflotte möglich, da die Halterungen und Aufnahmen identisch sind. • Bei den Schläuchen ist das Easy-Fix-System als Einbindesystem für die Werkstatt mit entsprechenden Teilen vorhanden. So entfällt bei der Reparatur das aufwändige Einbinden, welches nicht mehr erfolgt/zielführend ist – wodurch insbesondere die Einsatzbereitschaft schnell hergestellt ist und die Wirtschaftlichkeit steigert. # 4 Rettungsgerät: • Hierbei handelt es sich um Gerätschaften, die ausschließlich zur Personenrettung zum Einsatz kommen. • Mengenmäßige Erweiterung der bestehenden Systeme, welche ebenfalls über die Fahrzeuge tauschbar und identisch in der Anwendung sein müssen. • Das Personal ist sicher in der Anwendung und nur hierdurch ist weiterhin unter allen Bedingungen ein schneller Einsatz und eine gezielte Rettung bedrohter Personen möglich und die Sicherheit sowie Unversehrtheit der Einsatzkräfte geben. # 5 Sanitäts- und Wiederbelebungsgerät: • Erweiterung des Bestandsartikels, welcher zum Fist-Responder-Einsatz auf dem Gros der Fahrzeuge zum Einsatz kommt. • Nur so ist gewährleistet, dass jeder Handgriff bei Verwendung des Rucksackes und der Entnahme des Equipments sitzt und in lebensbedrohlichen Situationen Hilfe schnellst- und bestmöglich geleistet werden kann. # 6 Beleuchtungs- Signal- und Fernmeldegerät: • Nur durch gleiche Artikel ist ein Tausch über die gesamte Fahrzeugflotte möglich, da die Halterungen und Aufnahmen identisch sind, was beim Fahrzeugtausch (Reserve- gegen Bestandsfahrzeug) erforderlich ist, um ein sicheres Verlasten zu gewährleisten. # 7 Arbeitsgerät: • Die Ersatzteilbevorratung kann hierdurch minimiert werden und es ist ein Tausch über die gesamte Fahrzeugflotte möglich, da die Halterungen und Aufnahmen identisch sind. • Milwaukee/Weber: Das Gros der Fahrzeuge ist bereits mit der 18Volt Milwaukee-Technik ausgestattet. Somit ist ein Akkutausch – im Wesentlichen über alle anderen Fahrzeuge – gewährleistet. Die Sortenreinheit ist auch aus wirtschaftlichen Aspekten sowie in Bezug auf Nachhaltigkeit bei der Verwendung von Lithium-Akkus weiterhin anzustreben. Die Reservevorhaltung auf dem einzelnen Fahrzeug kann dadurch minimiert werden. # 8 Handwerkzeug & Messgeräte: • Milwaukee/Weber: Das Gros der Fahrzeuge ist bereits mit der 18Volt Milwaukee-Technik ausgestattet. Somit ist ein Akkutausch – im Wesentlichen über alle anderen Fahrzeuge – gewährleistet. Die Sortenreinheit ist auch aus wirtschaftlichen Aspekten sowie in Bezug auf Nachhaltigkeit bei der Verwendung von Lithium-Akkus weiterhin anzustreben. Die Reservevorhaltung auf dem einzelnen Fahrzeug kann dadurch minimiert werden. • Das Personal der Werkstätten ist auf die Instandsetzung der Messgeräte geschult. • Prüfgeräte sind ebenfalls vorhanden. # 9 Sonstiges: • Hierbei handelt es sich um eine mengenmäßige Erweiterung und Aufstockung der bereits im Dienst befindlichen sortenreinen und bewährten Artikel, damit gewährleistet ist, dass die restliche Atemluft und Einsatzzeit korrekt ermittelt und eingetragen wird und es durch Anwendungs- und/oder Bedienfehler nicht zu einer Gefahr für Leib und Leben der Einsatzkräfte kommt. # Grundsätzlich gilt für alle genannten Bereiche: • Es handelt sich um mengenmäßige Erweiterungen und Aufstockungen der sich bereits im Dienst befindlichen sortenreinen und bewährten Artikel. • Für den Anwender ist die Bedienung/Anwendung bekannt. Diese muss weiterhin einheitlich sein, um einen schnellen und gezielten Einsatz zu gewährleisten. Dies muss auch in zeitkritischen Einsätzen und bei schlechten Umgebungsbedingungen, wie Dunkelheit, gewährleistet bleiben, damit Bedienungs- und Benutzerfehler ausgeschlossen werden. Des Weiteren ist einsatzplanerisch und konzeptionell ein gemeinsames Abarbeiten der Einsatzlagen über die am nächsten befindlichen zwei HLF vorgesehen. Dies betrifft z.B. die Vorhaltung von Reserve-Akkus oder technische Gerätschaften, wodurch Synergien zum Tragen kommen. Somit muss die Beladung z.T. auch über den vorhandenen Bestand sortenrein sein.